Telearbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
 

Welche Chancen und Risiken ergeben sich bei der Telearbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Ein paar hilfreiche Anmerkungen ...

Nach mehreren Jahren der Erfahrung mit „alternierender Telearbeit" hat sich gezeigt, daß die Vorteile für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor allem in einer besseren Verfügbarkeit der eigenen Zeit liegen. Es gibt mehr persönliche Zeitflexibilität und mehr Zeitsouveränität. Wenn Lebenspartner / Ehepartner, wenn Frau und Mann beide zur Veränderung ihres Rollenverhaltens beitragen, werden sich bessere Vereinbarkeiten von Familie, Freizeit und Beruf erfolgreich erreichen lassen. Deswegen fordern mehr und mehr Beschäftigte aktiv die Einführung von „alternierender Telearbeit" bei ihrer Geschäftsleitung ein.

Die Risiken bei der „alternierenden Telearbeit" liegen insbesondere in den Problemen der neuen Arbeitskultur: Wer telearbeitet, benötigt eine höhere Selbstdisziplin, eine hohe Motivation und die Fähigkeit, zeitweise allein zu arbeiten. Die Risiken können sich in zwei Richtungen zeigen: Es besteht die Gefahr, daß Telearbeitende zulange und zuviel arbeiten („burn-out-Effekt") und dabei die Grenzen der täglich akzeptablen Arbeitszeit häufig weit überschreiten. Andererseits kann ein Risiko in der persönlichen Überforderung und in der Vereinsamung liegen. Nicht jede oder jeder ist auf diese Arbeitsform ausreichend vorbereitet.

Der Weg in die „alternierende Telearbeit" verlangt eine Stärkung der persönlichen Kontakte und Gespräche. Eine aktive betriebliche Kommunikationskultur ist wichtig, um den Zusammenhalt, den sozialen Umgang und die Solidarität sicherzustellen.
 



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